Phase 2: Der Wendepunkt

In der zweiten Phase arbeitet die Gemeinschaft der Dörfer zusammen und baut das Epizentren-Gebäude.

Ungefähr 5 Hektar Land werden für das Gebäude und die Farm benötigt und von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Das Hunger Projekt wird Eigentümer des Landes und stellt den Bauherrn ein, der den Menschen vor Ort das Herstellen von Ziegeln zeigt und den Bau überwacht.

Der Bau des Zentrums

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Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner bauen das Epizentren-Gebäude. Es beinhaltet einen Nahrungsmittelspeicher, eine Bank, ein Gesundheitszentrum, eine Bücherei, einen Versammlungsraum, eine Vorschule, Klassenräume für Erwachsenenbildung und Geräte zur Nahrungsmittelverarbeitung.

Das Gebäude wird zu einem Symbol der Eigenständigkeit und Gemeinschaft. Dies ist ein Ergebnis, das für die Dorfbewohner ehemals unvorstellbar war.

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Der erfolgreiche Bau des Epizentrums ist der Wendepunkt des Aufbauprozesses. Ist er abgeschlossen, ist die Entwicklung hin zur Eigenständigkeit nicht mehr aufzuhalten.

Kreditvergabe

In dieser zweiten Phase beginnt das Kreditkomitee damit, Kredite an Frauengruppen zu vergeben. Das Gesundheitskomitee des Epizentrums koordiniert in dieser Zeit außerdem die Durchführung des HIV/AIDS and Gender Inequality Workshops, der vom Hunger Projekt geleitet wird.

Die Kommunalverwaltung stellt Krankenschwestern, Lehrer und Lehrerinnen sowie Material für die Vorschule und das Gesundheitszentrum zur Verfügung.

Das Zentrum wird eröffnet

Die zweite Phase ist erfolgreich abgeschlossen, wenn das Epizentrum im Rahmen einer großen öffentlichen Versammlung in Anwesenheit hochrangiger Regierungsvertreter formell eröffnet wurde.