Maßnahmen des Hunger Projektes in Bezug auf COVID-19

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Am 11. März 2020 wurde der Ausbruch des neuartigen Coronavirus COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation offiziell als Pandemie eingestuft. Das stellt uns alle vor weitreichende und neuartige Herausforderungen. Oberste Priorität des Hunger Projektes ist es, zum Verlangsamen der Ausbreitung des Virus‘ beizutragen. Nur so können die Auswirkungen dieser Pandemie gelindert werden. 

Die Grundsätze des Hunger Projektes sind dabei relevanter denn je. Führungsqualitäten und Resilienz von Gemeinschaften im Angesicht großer Herausforderungen zu stärken, war und ist Hauptbestandteil unserer Arbeit vor Ort. Wir befähigen Gemeinden dazu, sich Zugang zu verlässlichen Informationen und benötigten Diensten zu verschaffen.

Das Hunger Projekt agiert proaktiv und flexibel in der aktuellen, sich fast täglich ändernden Situation. Ende Februar wurde eine COVID-Taskforce ins Leben gerufen, die seither eine Reihe an Vorsichtsmaßnahmen verabschiedet hat. Diese dienen dem Schutz und der Gesundheit der Gemeindemitglieder sowie allen Mitarbeiter/innen weltweit:

  • Es finden keinerlei nationale oder internationale Reisen mehr statt – sowohl in unseren Projekten, als auch von Hunger Projekt Mitarbeiter/innen weltweit. Dies schließt Reisen der nationalen Mitarbeiter/innen in abgelegene Gebiete vor Ort mit ein.
  • Es finden keinerlei Treffen mit mehr als 10 Personen statt – weder in unseren Büros, noch in den Dorfgemeinden vor Ort. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zu sozialer Distanzierung eingeführt.
  • Weltweit fördern wir die Arbeit aus dem Homeoffice; viele Büros – einschließlich unseres Büros in München – arbeiten bereits ausschließlich aus dem Homeoffice.

In den 13 Ländern, in denen das globale Hunger Projekt derzeit Projekte durchführt, sondieren wir neue Wege, unsere Partner/innen weiterhin zu befähigen und zu unterstützen. Dabei werden kreative und technische Lösungen erarbeitet, um die Weiterführung der transformativen Projekte sicherzustellen. Unter anderem schließt dies Kommunikation und Unterstützung per Telefon, WhatsApp und virtuelle Meetings und Präsentationen mit ein.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Partner/innen in den Gemeinden – einschließlich der vielen ausgebildeten Führungskräfte und der ehrenamtlichen Trainer/innen weltweit – ihre Gemeinschaften durch diese herausfordernden Zeiten führen werden. Die letzten Jahre haben immer wieder gezeigt: Unsere Gemeinden sind widerstandsfähig und proaktiv in Krisenzeiten.

In den kommenden Tagen und Wochen werden wir alles daran setzen, die Auswirkungen dieser Pandemie bestmöglich einzuschränken. Wir sind dankbar, Sie weiterhin an unserer Seite zu wissen, während wir alle gemeinsam dieser großen Herausforderung entgegentreten. Zeiten wie diese erfordern unsere Solidarität und gemeinsames Handeln mehr denn je.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 
Für weitere Informationen über das neuartige Coronavirus COVID-19, besuchen Sie die Webseite des Bundesgesundheitsministeriums hier oder der Weltgesundheitsorganisation hier.

 

 

In Menschen investieren

für eine gemeinsame Zukunft.

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