HIV/AIDS

Afrika ist in besonderem Maß von HIV/Aids betroffen

  • 37 Millionen Menschen auf der Welt leben mit HIV/Aids, 19,4 Millionen davon in Ostafrika bzw. in Afrika südlich der Sahara.
  • 59 Prozent der HIV/AIDS-Infizierten in Afrika südlich der Sahara sind Frauen und Mädchen.
  • 17,8 Millionen Kinder weltweit haben aufgrund von HIV/Aids die Mutter, den Vater oder beide Elternteile verloren.
  • Rund 15 Millionen Aids-Waisen leben allein in Afrika südlich der Sahara.

Aids und die Folgen

In der Vergangenheit wurde HIV/Aids zunächst vor allem als ein Gesundheitsthema betrachtet. Inzwischen ist es auch ein gravierendes politisches, soziales, ökonomisches und menschliches Problem.

  • Aids betrifft die produktive Generation in Afrika. 1/3 der an Aids erkrankten Menschen sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Dies führt z.B. zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion einer Familie um 50 Prozent
  • Aids wirft den Entwicklungsfortschritt um Jahrzehnte zurück. Die Kindersterblichkeit steigt und die Lebenserwartung sinkt.
  • Als einzige Region der Welt sind in den Ländern Afrikas südlich der Sahara mehr Frauen als Männer HIV-positiv und sterben an Aids. Mädchen sind fünfmal mehr als Jungen gefährdet, sich mit Aids zu infizieren.

Frauen sind benachteiligt

Geschlechtliche Benachteilung verstärkt die schnelle Verbreitung von HIV/Aids

  • Frauen haben nicht die Macht zu bestimmen, ob, wie, wann, wo und – leider oft auch nicht – mit wem sie Sex haben.
  • Sie sind nicht über Prävention informiert, haben nicht die Möglichkeit sich zu schützen.
  • Sie sind aus biologischen Gründen anfälliger für eine Infektion.

Wer in Afrika chronischen Hunger bekämpfen will, muss das Thema HIV/Aids miteinbeziehen. Das Hunger Projekt begegnet dieser Herausforderung mit gezielten Aktivitäten.

 

Ansatzpunkte

Workshops