Kommunalgeführte Entwicklung – CLD

„Community-Led Development“ (CLD) beschreibt den Ansatz, dass Entwicklungsprozesse direkt in den Communities, also in den Dorfgemeinschaften, Städten und Kommunen geplant und umgesetzt werden. Um langfristige, systemische Veränderungen und nicht nur kurzfristige Projekterfolge zu erreichen, müssen die Menschen vor Ort aktive Teilhabe an der Gestaltung der lokalen Politik und Führungsstrukturen erhalten. Nur so können sie ihre Ziele selbst definieren und verwirklichen.

CLD ist schon immer eine tragende Säule der Programmarbeit von Das Hunger Projekt und nimmt momentan international an Bedeutung zu. Die 17 Entwicklungsziele der Agenda 2030 (SDGs) müssen auf lokaler Ebene umgesetzt werden – vor allem in Millionen Dörfern und Städten der Entwicklungs- und Schwellenländer Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, aber auch bei uns. Derzeit formieren sich weltweit zivilgesellschaftliche Bündnisse, um die Lobbyarbeit zur Umsetzung und Finanzierung von CLD-Programmen auf lokaler und nationaler Ebene zu verstärken.

 

Mehr unter: www.communityleddev.org