Moises Geschichte

Moises Geschichte: von Armut zu Empowerment

„Armut war in unserem Dorf weit verbreitet. Als ich hörte, dass das Hunger Projekt- Mosambik unsere Gemeinde dabei unterstützen wollte, die Armutsrate zu senken, habe ich mich sofort dazu entschieden, an den Programmen & Workshops teilzunehmen.“ sagt der 57-Jährige Moises Fenias Malhaule. Moises lebt mit seiner Familie in einem Dorf namens 25 de Setembro im Einzugsgebiet des Chokwe Epizentrums in Mosambik.

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2006 war sein Dorf von extremer Armut betroffen, so beschloss Moises direkt nach dem ersten Workshop in der Gemeinde dem Hunger Projekt Mosambik beizutreten. Seit seinem Beitritt vor mehr als 10 Jahren, hat er als Animator gearbeitet, an Mikrofinanz- programmen und an Alphabetisierungskursen teilgenommen.

Durch sein `Animators` – Training im Jahr 2008, hatte er die Möglichkeit ein Mikrofinanzdarlehen durch das Hunger Projekt zu erhalten. Mit diesem Darlehen konnte er seinen kleinen Betrieb und seine Farm erweitern und somit seine Familie ernähren und seine Kinder in die Schule schicken.

2012 nahm Moises an Schulungen über verbesserte Bautechniken von Ställen und Scheunen teil. Zusätzlich besuchte er ein Schulungsprogramm, das die Herstellung von Öfen vermittelte, die deutlich weniger Brennmaterial benötigen, als die herkömmlichen Öfen. Zwei Jahre später hat er in einem Workshop gelernt, wie man Regenwassergewinnungsanlagen & Auffanganlagen konstruiert.

Sein Drang nach ständiger Verbesserung und persönlicher Weiterentwicklung ermöglichte ihm, wichtige Beiträge – sozialer und wirtschaftlicher Art – in seinem Dorf zu leisten und somit die generelle Lage im Dorf zu verbessern.

Moises bei einem Training für Animatoren zum Thema Handwerk

Heute gibt Moises seine erlernten handwerklichen Fähigkeiten bei Workshops, die er selber leitet, weiter!

Durch die Zusammenarbeit seines Dorfes mit dem Hunger Projekt-Mosambik in den letzten 10 Jahren, empfindet Moises eine tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit mit und für das Hunger Projekt. Trotzdem weiß er, dass es viele andere Gemeinden in Mosambik gibt, die noch nicht erreicht wurden.

Dazu sagte er: „Ich hoffe, dass diese Gemeinden die gleiche Hilfe und Unterstützung erhalten werden, die wir bekommen haben.“

 

In Menschen investieren

für eine gemeinsame Zukunft.

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Bild Didacta II 3.

Das Hunger Projekt auf der didacta 2019 in Köln

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