Das ist meine Geschichte. Unsere Geschichte. Die Geschichte von Frauen weltweit: DIE HUNGER ist weiblich.

Über 700 Millionen Menschen sind weltweit von Hunger und seinen unmittelbaren Folgen betroffen – darunter ungleich viele Frauen und Mädchen.

Hunger ist eine Ungerechtigkeit! Dass Frauen überdurchschnittlich davon betroffen sind, eine weitere. Patriarchalische Strukturen und Diskriminierungen beschränken das Recht auf Nahrung von Frauen und Mädchen in vielen Ländern. Obwohl Frauen vielerorts für die Ernährung ihrer Familien verantwortlich sind, haben sie oft weniger zu Essen. Wenn Mangel herrscht, essen Frauen zuletzt und zu wenig.

Ungleichheit führt zu Hunger und Armut. Dort, wo Frauen weniger Rechte haben, ihnen der Zugang zu Bildung, Arbeit, Finanzmitteln, Landbesitz und politischer Mitbestimmung verwehrt wird, entstehen Hunger und Armut. Und bestehen oftmals über Generationen fort.

Frauen und Mädchen sind am stärksten von Hunger und seinen Folgen betroffen.

Kinderehen sind meist ein verzweifelter Versuch, Hunger und Armut zu überwinden. Ein Versuch, der für die verheirateten Mädchen missglückt. Kinderehen nehmen ihnen das Recht auf Bildung und Arbeit. Ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.

Rumis Geschichte erzählt von einer geplanten Verheiratung. Sie erzählt aber auch davon, wie eine starke Gemeinschaft diese Ungerechtigkeit überwinden konnte.

Was wir gemeinsam tun können? Empowerment von Frauen und Mädchen! Frauen und Mädchen zu fördern, heißt, ihnen die Kraft zu geben, ihre Lebensbedingungen zu ändern. Sie für eine selbstbestimmte Zukunft zu stärken!

Dies zeigt die Geschichte eines Mädchens, das in den 1980er-Jahren in einem Ghetto in Uganda aufgewachsen ist. Trotz Hunger und Armut folgte sie den Worten ihrer Mutter: „Sei eine mutige Frau„.

Dieser Mut und die Unterstützung meiner Eltern und Gemeinschaft ebneten den Weg aus dem Ghetto. Die Geschichte mag vereinfacht und verkürzt sein. Doch zeigt sie, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt und Menschen in seinem Leben hat, die auch an einen glauben und einen stärken. Das ist Empowerment. Das ist, wie ich Hunger und Armut überwunden habe. Das ist meine Geschichte.

Irene Naikaali

Country Director The Hunger Project Uganda

Die Wandel

ist weiblich. Studien zeigen es deutlich: Werden Frauen unterstützt und gestärkt, profitiert die gesamte Gesellschaft davon. Familien sind gesünder, mehr Kinder gehen zur Schule, die landwirtschaftliche Produktivität verbessert sich und die Einkommen steigen. Kurzum, die Gemeinschaften werden widerstandsfähiger.

Irenes Werdegang ist ein gelebtes Beispiel. Sie hat nicht nur ihre eigenen Lebensumstände verändert. Als Landesdirektorin von The Hunger Project Uganda arbeitet sie an Projekten, die das Leben der Menschen in ihrem Land verbessern. Sie ist eine treibende Kraft des Wandels.

Unsere Arbeit als Das Hunger Projekt in Afrika, Lateinamerika und Südasien zeigt, dass Frauen stärker gemeinschaftlich denken und handeln.

Wie kann ich Empowerment unterstützen?

Stärke mit uns zusammen Frauen weltweit! Das Hunger Projekt Deutschland arbeitet mit den 21 The Hunger Project Länder-Teams. In Bangladesch, Ghana, Indien, Uganda und vielen anderen Ländern entwickeln die Menschen vor Ort Lösungsansätze und setzen sie gemeinsam mit dem Hunger Projekt um. Dazu gehören Projekte zur Stärkung der Frauenrechte, zur Förderung von Bildung, Gesundheit, nachhaltiger Landwirtschaft und Entrepreneurship.

Wir, Das Hunger Projekt Deutschland, brauchen Menschen wie Dich, die in Empowerment und eine Welt ohne Hunger investieren. Gemeinsam können wir Frauen weltweit fördern und stärken. Und ja, es stimmt: jeder Beitrag zählt!