WEBINAR: RETURN ON INVESTMENTS IN SOZIALEM ENGAGEMENT DURCH MATCH MAKING ZWISCHEN KMUs UND NGOs

23. September 2022

Am 12.10.2022 um 17.00 Uhr findet per Zoom das nächste Webinar unserer diesjährigen Reihe statt, diesmal zu dem Thema:

Return on Investments in sozialem Engagement durch Match Making zwischen KMUs & NGOs.

Globale Unsicherheiten und die daraus resultierende Risiken für KMUs sind größer geworden!
Die Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, die Flüchtlingskrise, die globale Blockbildung und die daraus resultierenden Probleme in Liefer-, und Wertschöpfungsketten, Inflation, Preis- und Zinsspirale, Rezession, Ressourcen- und Personalengpässe tragen nicht gerade zu einer positiven Investitionsstimmung bei. Auf der anderen Seite erwarten Verbraucher, dass sich Marken zielorientiert für Nachhaltigkeit einsetzen, strenge ethische Standards einhalten und verantwortungsbewusst handeln.

Also abwarten, oder antizyklisch Flagge zeigen? Aber wie?

Klaus Thurner, Unternehmer, und Positionierungs- und Markenentwicklungsexperte erklärt, warum Unternehmen, die sich auch in Krisenzeiten gesellschaftlich/nachhaltig engagieren, langfristig erfolgreicher sind.

Darüber wollen wir uns unter anderem unterhalten mit:

  • Ulrich Rieger, Experte Afrika First Network, Leiter der Abteilung Internationalisierung Afrikas A.D. des Bay. Staatsministeriums für Wirtschaft
  • Suna Karakas, Co-Landesdirektorin, Das Hunger Projekt
  • Vincent Gründler, Transformationsforscher, Referent für Entwicklungspolitik & Globales Lernen, Das Hunger Projekt
  • Klaus Thurner, Unternehmer, Positionierungs- und Markenentwicklungsexperte
  • Ursula Becker-Peloso, stellv. Vorsitzende, Das Hunger Projekt

Huckeback Eroberung neuer Märkte durch Entwicklungszusammenarbeit? Nein, es geht um sehr viel mehr als das. Wir reden von einem hochentwickelten Ökosystem, in dem Zukunftsfragen u.a. auch durch globale Partnerschaften entschieden werden. Der G7-Gipfel hat beschlossen, 4,3 Milliarden Euro in die Ernährungssicherheit der ärmsten Länder zu investieren und Xi Jinpings Neue Seidenstraße schafft mit mehr als einer Billion US-Dollar neue Tatsachen, auch in Afrika. Europäische NGOs sind teilweise seit Jahrzenten vor Ort um Hilfe zur Selbsthilfe zu liefern, kennen sich aber auch gut mit den örtlichen Begebenheiten aus.

Sie denken, das ist alles weit weg und hat mit Ihrem Unternehmen nicht viel zu tun? Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Ökosystem auch für Ihr Unternehmen nutzen können.

Warum ist das Webinar interessant für Ihr Unternehmen? Wir reden über:

  • die Bedeutung von ESG für Ihre zukünftigen Finanzierungen
  • den Zusammenhang von Purpose und sozialen Kompetenzen von Unternehmen
  • den Zusammenhang mit Mitarbeiterbindung und Employer Branding
  • die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von NGOs und Unternehmen, gerade jetzt in Afrika
  • wie Sie die Match-Making-Erzählung für Ihre Unternehmensmarke nutzen können

Diskutieren Sie mit uns mit! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldungen werden unter info@das-hunger-projekt.de entgegengenommen. Der Link zu dem Zoom-Call wird Ihnen wenige Tage vor dem Webinar zugesandt.

AEW-AKTIONSTAG IN RAVENSBURG AM 24.09.2022

Am 24.09.2022 findet in Ravensburg der Aktionstag der Agenda EINE WELT Ravensburg statt. Wir freuen uns sehr, dass alle Spenden und Erlöse an Das Hunger Projekt gehen. Wenn Sie in der Gegend sind, schauen Sie doch mal vorbei!

DER KRIEG IN DER UKRAINE IST EINE GLOBALE KRISE DER ERNÄHRUNGSSICHERHEIT

21. Juni 2022

Eine Stellungnahme des CEOs und Präsidenten des globalen Hunger Projekts in der Newsweek.

Übersetzung dieses Newsweek Artikels vom 02. März 2022:

Eine Woche ist seit dem verheerenden Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine vergangen. Die Welt muss beginnen, sich mit der sich abzeichnenden Krise auseinanderzusetzen, die den Krieg auf den Straßen der Ukraine überdauern wird – dem Hunger.

Langanhaltende Nahrungsmittelknappheit, Unterernährung und akuter Hunger, die durch Kriege ausgelöst werden, sind allzu oft die unterbelichteten und übersehenen Folgen von Konflikten. Wir sehen jedoch unweigerlich Zusammenhänge: Jedes Mal, wenn ein gewaltsamer Konflikt eine Region erschüttert, werden mehr Menschen in den Hunger getrieben. Auf dem Höhepunkt des Irak-Krieges berichtete eine UN-Agentur, dass über 800.000 Menschen jede Nacht hungrig zu Bett gingen und mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Nahrungsmittelknappheit bedroht war. Derzeit warnt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), dass in Äthiopien fast 18 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit und Hungersnot bedroht sind, eine Krise, die vor allem durch regionale Konflikte ausgelöst wurde. In diesem Fall steht sogar noch mehr auf dem Spiel, denn Millionen Menschen könnten weit über die Grenzen der Ukraine und Russlands hinaus in den Hunger getrieben werden.

Die Ukraine und Russland sind wichtige Exporteure von Weizen, Mais und Ölsaaten – Grundnahrungsmittel, die jetzt in Gefahr sind. Nach Angaben des International Trade Centre exportieren diese beiden Länder weltweit 26 Prozent des Weizens und 67 Prozent der Sonnenblumenkerne, Baumwollsamen und Safloröle. Dabei handelt es sich um vitaminreiche Pflanzen, die für die tägliche Ernährung wichtig sind und in Brot, Speiseöl und Tierfutter verwendet werden. Beide Länder sind wichtige Nahrungsmittellieferanten für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen bereits Dutzende von Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Die Importländer in der Region verzeichnen bereits einen Preisanstieg – ein Trend, der voraussichtlich auch auf die Nachbarregionen übergreifen wird.

Was sind die Folgen dieses Preisanstiegs? Wenn die Preise für Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais und Speiseöl steigen, bekommen diejenigen, die in Armut leben, die Auswirkungen stärker zu spüren. In den USA bleiben die Kosten für Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung relativ stabil, so dass die Verbraucher möglicherweise ein paar Cent mehr in den Supermarktpreisen sehen werden. In Regionen, die enger mit der ukrainischen und russischen Agrarwirtschaft verbunden sind, wird es jedoch zu deutlichen Kostenunterschieden kommen.

Wir haben die verheerenden Auswirkungen von Preisveränderungen in dieser Region schon einmal erlebt. Im Jahr 2008, während der Wirtschaftskrise, verdoppelte sich der Preis für Weizen und Mais, und der Preis für Reis verdreifachte sich fast, so dass sich Millionen Menschen keine Nahrungsmittel mehr leisten konnten. In Burkina Faso in Westafrika, wo bereits 20 Prozent der Bevölkerung an Hunger litten und mehr als 76 Prozent des Einkommens für die Ernährung der Haushalte ausgegeben wurden, mussten Millionen von Familien hungern – viele von zwei Mahlzeiten pro Tag auf eine. Diese Volkswirtschaften sind auch heute noch eng miteinander verbunden. Im Jahr 2020 importierten die afrikanischen Länder landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von fast 7 Milliarden Dollar aus der Ukraine und Russland. Ein ausreichend starker und langanhaltender Preisanstieg wird die Nahrungsmittelkrise von 2008 wiederholen.

Schon vor der russischen Invasion waren die Lebensmittelpreise auf den höchsten Stand seit 2011 gestiegen. Jetzt haben Inflation, Unterbrechungen der Versorgungskette und wachsende Ungleichheit weltweit in Verbindung mit dem Konflikt den perfekten Sturm für eine globale Krise der Ernährungssicherheit ausgelöst, von der die in Armut lebenden Menschen am stärksten betroffen sind.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind heute 811 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen und 2,37 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu angemessener Ernährung – eine Hungerpandemie, die durch COVID-19 noch verschärft wird. Die Invasion in der Ukraine gefährdet weitere Millionen Menschen, denn Konflikte sind seit Jahrzehnten eine der Hauptursachen für Hunger und Unterernährung. Die Welt kann es sich einfach nicht leisten, dass ein weiterer Konflikt die Zahl der hungernden Menschen noch weiter in die Höhe treibt.

Leider werden die Dominosteine, die durch die Invasion gefallen sind, noch Monate und möglicherweise Jahre lang weiter fallen und weit über die Grenzen der Ukraine Auswirkungen haben. Im Hinblick auf unsere Verantwortung, zu reagieren, müssen wir alle die Weltgemeinschaft auffordern, bei den langfristigen Folgen dieses Konflikts – und allen Konflikten – zu helfen. Die Lösung wird von Region zu Region und von Land zu Land unterschiedlich aussehen, aber der private und der öffentliche Sektor müssen unverzüglich gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um in langfristige Initiativen zur Ernährungssicherheit zu investieren. Wir brauchen eine wirklich globale Anstrengung, um sicherzustellen, dass die Hungernden nicht die vergessenen Opfer des Krieges sind.

Tim Prewitt ist Experte für Ernährungssicherheit und Präsident und CEO von The Hunger Project.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind die des Autors.

RÜCKBLICK – THE HUNGER PROJECT COUNTRY LEADERS CONFERENCE 2022

Vom 11. bis 15. Mai 2022 fand die „The Hunger Project Country Leaders Conference 2022“ in Ghana statt. Für die fünftägige Konferenz, die vom Hunger Projekt Ghana (THP Ghana) organisiert wurde, kamen die Landesdirektor*innen des Hunger Projekts aus der ganzen Welt zusammen. Die Konferenz gab ihnen die Möglichkeit, Strategien zu entwickeln und sich über Fortschritte auszutauschen. Zudem wurde diskutiert, wie man die gemeinsame Mission zur Beendigung von Hunger in Zukunft weiter verfolgen kann.

20 Teilnehmer*innen aus 17 Ländern reisten zu diesem Zweck nach Accra. Auch Suna Karakas, Co-Landesdirektorin des Hunger Projekts in Deutschland, nahm daran teil. Auf der Agenda stand unter anderem die Besprechung der neuen globalen Strategie ab 2022 und der Austausch über die nationalen Länderstrategien, die die einzelnen Hunger Projekt-Büros im Vorlauf erarbeitet hatten. Ein besonderes Highlight wartete am letzten Tag der Konferenz: gemeinsam besuchten die Teilnehmer*innen das Taido-Epizentrum, wo sie sich mit dem Leadership Committee des Epizentrums austauschten und Projektaktivitäten aus nächster Nähe miterleben durften.

Samuel Erasmus Afrane, der Landesdirektor des Hunger Projekts Ghana (THP Ghana), sagte bei der Eröffnung der Konferenz, dass THP Ghana sich sehr geehrt fühle, als Gastgeber einer solchen Konferenz ausgewählt worden zu sein. Der Präsident und Geschäftsführer des globalen Hunger Projekts, Tim Prewitt, wies darauf hin, dass solche Zusammenkünfte für das Wachstum jeder Organisation unerlässlich sind und forderte die Besucher*innen der Konferenz auf, die Möglichkeiten zum Austausch und gemeinsamen Wachsen voll und ganz zu nutzen.

DAS HUNGER PROJEKT E.V. SUCHT VERSTÄRKUNG!

Wir suchen  ab sofort eine*n

Referent*in Fundraising

in Teilzeit (80%, 32h) oder Vollzeit (100%, 40h)

zur Verstärkung unseres Teams. Fundraising in dem Bereich Großspender (Firmen und Privatpersonen) wäre Ihr vorrangiges Arbeitsgebiet, in dem Sie selbstständig und eigenverantwortlich in Abstimmung mit unserer Landesdirektion arbeiten.

Aktuell arbeitet unser hauptamtliches Team in München und in Hamburg. Die Stelle kann ggfs. auch Remote im Homeoffice besetzt werden.

Ihre Aufgaben:

  • Identifizierung, Ansprache und Pflege von potenziellen Großspendern (Firmen und Privatpersonen)
  • Entwicklung und Umsetzung einer zielgruppenorientierten Fundraising-Strategie
  • Entwicklung und Durchführung von Aktivitäten und Kampagnen zur Neu-Akquise von Großspendern
  • Unterstützung bei der Durchführung von Präsentationsterminen und

Networking

  • Durchführung von Webinaren über unsere Arbeit für Großspender
  • Absprache mit und Reporting an die Landesdirektion


Was wir uns wünschen:

  • Mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 5-7 Jahre) und ausgewiesene Erfolge im Bereich Fundraising
  • Bestehende Netzwerke/Kontakte
  • Erfahrung im Kontext der internationalen Zusammenarbeit
  • Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
  • Selbstständige, zielorientierte und sorgfältige Arbeitsweise, sowie Eigeninitiative bei der Bearbeitung neuer Aufgabenfelder
  • Hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft
  • Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Gute Kenntnisse in MS-Office-Anwendungen, neuen DV-Programmen und Spenderdatenbanksystemen


Was wir bieten:

  • Ein strukturiertes, professionelles und innovatives Arbeitsumfeld
  • Interessantes Aufgabengebiet mit Raum für neue Ideen
  • Internationales Team
  • Ein wertschätzendes Umfeld
  • Zielorientierte Ausrichtung
  • Teilnahme an Konferenzen
  • Flexibles Arbeiten im Homeoffice/Remote möglich

Sind Sie interessiert an einem internationalen Arbeitsumfeld im gemeinnützigen Bereich? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen sowie Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und frühestmöglichen Starttermin.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 17.06.2022 an Frau Betsy Torneden unter betsy.torneden@das-hunger-projekt.de. Wir behalten uns vor, bereits vor Fristablauf Gespräche zu führen.

Mehr Informationen über das Hunger Projekt e.V. finden Sie unter www.das-hunger-projekt.de.

SPENDEN IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG! UNSERE TESTAMENTSBROSCHÜRE

6. Mai 2022

Wussten Sie, dass Sie auch über Ihr Testament Hunger bekämpfen und Menschenleben retten können? Mit Ihrem Nachlass können Sie Kindern und deren Familien bei der Überwindung von Hunger und Armut helfen. Unseren Testamentsratgeber „Mein Testament für die Zukunft“ können Sie unverbindlich und kostenfrei auf unserer Webseite downloaden. Darin sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst, die Sie benötigen, um Ihren Nachlass so zu gestalten, wie Sie es sich wünschen. Bitte schauen Sie sich hierzu auch unser Video „Mit Ihrem Testament Menschenleben retten“  an. Da unser Verein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt ist, sind Sie sowohl von der Erbschafts- als auch von der Schenkungsteuer befreit.  

Über eine Trauerspende können Sie zusätzlich an Ihre Verstorbenen in liebevoller Erinnerung gedenken. Weitere Infos finden Sie hier.

Kontaktieren Sie uns

Gerne sprechen wir mit Ihnen, um zu sehen, was Sie für Wünsche und Ideen haben, wie Sie Ihren Nachlass regeln möchten. Dies können wir – unter Einhaltung aller Hygiene-Vorschriften – gerne persönlich machen, aber auch virtuell. Kontaktieren Sie uns über testamente@das-hunger-projekt.de

DER DHP JAHRESBERICHT: MEHR AUS UNSERER ARBEIT VOR ORT

14. Oktober 2021

Die vergangenen Jahre waren für uns alle herausfordernd. Auch unsere Arbeit blieb von der weltweiten Covid-19-Pandemie nicht unberührt, die Pandemie hatte im Bereich der Nahrungssicherung verheerende Auswirkungen. Laut den Vereinten Nationen ist die Zahl der hungernden Menschen von 2019 auf 2020 um bis zu 161 Millionen Menschen angestiegen. In vielen Ländern des Globalen Südens sehen wir schwere Rückschläge bei der Bekämpfung des Hungers.

Was wir gemeinsam mit unseren Partnern rund um den Globus trotz großer Herausforderungen Dank Ihrer Unterstützung erreichen und verändern, können Sie immer in unseren Jahresberichten nachlesen. Den aktuellen finden Sie hier. Viel Spaß beim Lesen!